Projekt52: 6-Süchtig danach

2010 Februar 9

Da Nubi von letzter Woche noch so schön grün angemalt ist, passt er wunderbar zum neuen Thema von Sari: Süchtig danach.

Denn ich liebe Waldmeisterbrausebonbons! Aber eben nur die. Die restlichen Geschmacksrichtungen die in einer Tüte sind, mag ich gar nicht und ich spende diese Bonbons regelmäßig dem Bonbonglas in meiner Firma.

Leider variiert die Anzahl der grünen Brausebonbons in der Tüte. So sind manche Tüten regelrechte Nieten und andere freudige Jackpots! :)

Ich habe dem Hersteller der Brausebonbons schon vor Wochen mein Problem per email mitgeteilt und nachgefragt, warum es denn die Waldmeisterbrausebonbons nicht alleine in einer Tüte gibt – schließlich sind alle Cola-Brausebonbons ja auch allein in ihrer Tüte…

Leider hat mir der Hersteller bis heute nicht geantwortet. Eigentlich müsste ich die Brausebonbons jetzt boykottieren. Aber eben nur eigentlich, denn ich brauch diese Waldmeisterbonbons, ich komme ohne die nicht durch den Tag, ja ich gestehe, ich bin süchtig danach… ;-)

Aber genug geredet. Hier nun der trend-grüne Nubi mit meinen geliebten Waldmeisterbrausebonbons:

Projekt52: 6-Süchtig danach, ursprünglich hochgeladen von Karamellzucker

glanzvoller Auftritt mit schweren Folgen.

2010 Februar 8

Im Rahmen eines Produkttests bei bopki durfte ich das Pantene Pro-V Nature Fusion Moisture Balance Shampoo und die dazugehörige Spülung ausprobieren.

Das Shampoo soll laut Hersteller dem Haar sofort gesunden Glanz und Geschmeidigkeit verleihen. Ebenfalls soll es innerhalb von 7 Tagen für 10mal kräftigeres Haar sorgen. Es ist besonders für trockenes, strapaziertes Haar geeignet.

Spülung und Shampoo riechen frisch und gut, und auch die Farbe und Konsistenz ist ansprechend.

Vom Schampoo braucht man nicht viel, es schäumt gut und beim Auswaschen quietschen die Haare.

Anfangs habe ich nur das Schampoo benutzt, ohne die Spülung, da meine Haare normalerweise zu schwer von Spülung werden.

Ohne Spülung fühlten sich meine Haare sehr weich und glatt an, ließen sich aber trotzdem gut fönen und frisieren. Allerdings elektrisierten meine Haare schnell und “flogen”.

Deshalb habe ich dann die Spülung ausprobiert. Damit wurde das “Fliegen” der Haare etwas weniger. Die Haare werden auch mit Spülung nicht schwerer und lassen sich gut frisieren.  Auch der Spliss ist etwas weniger sichtbar.

Die Erfahrung, dass die Haare schnell nachfetten, so wie ich von anderen Testern gehört habe, habe ich nicht gemacht.

Das war nach 7 Tagen. Da hätte ich noch gesagt, dass das Shampoo hält was es verspricht und ich es auch weiterhin benutzen würde.

Doch inzwischen sind schon 2 Wochen vergangen und ich musste feststellen, dass das Shampoo wohl nicht für feines und dünnes Haar geeignet ist.

Denn meine Haare wurden immer schwerer und glatter. So als würde dieser Cassia-Komplex im Shampoo, der das Haar ja schützen soll, sich ums Haar legt und es von Mal zu Mal schwerer macht und nach unten zieht. Dadurch wurde mein Haar schwer frisierbar.

Meine Kolleginnen, die alle nicht so feines Haar haben, sind allerdings durch die Bank vom Shampoo begeistert.

Mein Fazit:

Eigentlich ein gutes Shampoo, denn mein Haar fühlte sich nicht mehr so trocken an und glänzte mehr.

Allerdings verlor das Haar dadurch jegliches Volumen, weswegen ich es für feines Haar absolut nicht empfehlen kann.

Hier noch ein Code der Forschungskarte, mit der das Marketing-Institut ifmpro erforschen will, wie sich Gespräche über Produkte in sozialen Netzwerken verbreiten. Im Rahmen dieser anonymen Umfrage werden drei Amazon-Gutscheine im Wert von 50 Euro verlost.

Einfach auf www.ifmpro.de folgenden Code eingeben:                      maiuou-pne-tru

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! :)

Projekt 52: 5-Die Farbe Grün

2010 Februar 7

Das Thema der vergangenen Woche bei Saris Projekt52 lautet:

Die Farbe Grün.

Seufz. Dieses Projekt52 stellt sich als große Herausforderung für mich da. Besonders mit Nubi als Figur. Aber mitgehangen, mitgefangen.

Deshalb durfte er heute die Farbe Grün ganz intensiv spüren, durfte sozusagen ganz tief in sie hineintauchen, um eins zu werden mit der Farbe Grün und der Natur.

So am ganzen Körper grün angemalt  hätte ich ihn fast übersehen. Das nennt man wohl:

Tarnen mit Gräsern der Umgebung:

2010 Februar 6
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von karamell

Ich will meine Oma wieder haben…. !

Freitags-Füller #45

2010 Februar 5
von karamell

1. Anscheinend gibt es eine Art Humor, die nur Männer verstehen.

2. Ich fahre gerne Rad an einem sonnigen Tag.

3. Das Jahr war bis jetzt stressig und unerwartet traurig.

4.  Bald ist wieder Frühling ,und das gefällt mir.

5. Zu lange habe ich schon  keinen Sport gemacht.

6.  Ich bin nicht verrückt nach Waldmeisterbrausebonbons; nein, das bin ich nicht !

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein heißes Bad, morgen habe ich einen Termin im Nagelstudio geplant und Sonntag möchte ich allen Kummer vergessen!

Projekt 52: 4-Wind und Wetter

2010 Januar 31

Das 4. Thema bei Saris Projekt 52 ist Wind und Wetter.

Bei seiner neugewonnenen Freiheit, fern seines alten Stammplatzes auf der Lautsprecherbox, hat Nubi festgestellt, wie schön es ist draußen zu sein und auch mobil zu sein.

Deshalb heute ein Foto von seinem neuen Hobby:

Bei Wind und Wetter offen Cabriolet fahren!

In Gedenken an Anni-Oma.

2010 Januar 30
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von karamell

Oma, ursprünglich hochgeladen von Karamellzucker

Gestern Abend gegen halb 6 ist Oma friedlich von uns gegangen.

leiser Abschied.

2010 Januar 28
von karamell

Ich komme gerade aus dem Krankenhaus.

Und was soll ich sagen, ich hab schon wieder einen Grappa getrunken… Mein Freund würde mit mir schimpfen und sagen, dass dies keine Lösung ist, wenn er davon wüsste…

Aber es betäubt und ich musste mich beruhigen, weil ich um 13 Uhr wieder auf Arbeit muss.

Überhaupt geschieht seltsames mit mir, seit ich vom Wachkoma erfuhr. So höre ich während ich dies schreibe in Dauerschleife Keri Hilsons „I like“, obwohl ich so eine Art Musik normalerweise gar nicht höre. Doch komischerweise beruhigt mich dieses Lied.

Man muss zweimal hinsehen, um zu erkennen, dass dies wirklich meine Anni-Oma ist, die in dem Krankenbett liegt. Die Augen geschlossen, der Mund offen, die Haare sind nicht mehr weiß, sondern eher gelblich und das Gesicht erscheint mir irgendwie länger.

Das ist nicht wirklich meine Oma…

Sie wälzt sich still hin und her. Dann fängt sie an zu jammern, man versteht nicht wirklich ein Wort, vielleicht ruft sie nach ihrer Mutter, denn vor kurzem erzählte sie mir, dass sie in letzter Zeit oft an ihre Mutter denken muss.

Während sie jammert, faltet sie ihre Hände, so als ob sie beten würde und legt die Hände über ihren Kopf.

Ein wenig beruhigt es sie, wenn man ihr übers Gesicht fährt, die Hand hält… und man bekommt die Illusion, sie würde es merken, weil sie die Hand fest drückt.

Keiner kann sagen, ob sie in diesem Zustand etwas mitbekommt, was sie fühlt oder denkt, ob sie träumt oder Schmerzen leidet, und niemand weiß, wie lange es dauert, bis sie erlöst wird.

Ich hab sie gestreichelt, gesagt, dass ich sie lieb habe und vermisse, und sie zum Abschied auf die Stirn geküsst.

Auf dem Weg nach Hause wäre ich fast zur Kirche gefahren, um den Pfarrer zu fragen, wo sein Gott ist, warum er ihr das jetzt antut! Aber ich würde wohl eh keine befriedigende Antwort bekommen.

Vor lauter Wut und Hilflosigkeit hab ich sogar dran gedacht, aus der Kirche auszutreten, um Gott eins auszuwischen, aber falls es ihn doch geben sollte, wäre es ihm wohl sowieso egal.

Man hat verrückte, wirre Gedanken, wenn man traurig ist und sich hilflos fühlt…

Danke für eure lieben Kommentare!

Ohne Hoffnung.

2010 Januar 27

Eigentlich wollte ich heute noch zu Oma ins Krankenhaus fahren. Doch Paps hat mich angerufen, um mir mitzuteilen, dass Oma inoperable innere Blutungen im Magen und Darm hat (keine Ahnung warum, ich war zu gelähmt um zu fragen), auch nicht mehr aus dem Wachkoma aufwachen wird und so gut wie jeden Moment sterben wird.

Ich hab vorhin geheult.

Und dann einen doppelten Grappa getrunken. Um gerade mal kurz nach 16 Uhr. Aber mir war danach. Und ich mag auch jetzt nicht heulen. Im Grunde heule ich nämlich jetzt nicht um Oma, sondern aus Wut, und wegen mir, aus Egoismus.

Ich fühle mich von der Situation überrumpelt, obwohl sie abzusehen war. Nicht in dem Ausmaß jetzt, aber es war eigentlich schon ein Wunder, dass sie überhaupt noch lebt, bei ihrem Krankheitsbild. Ihr Wille zum Leben war doch sehr stark, auch wenn sie etwas wehleidig tat.

Oma ist 87 Jahre alt und war bis kurz vor Weihnachten geistig noch fast hundertprozentig da und körperlich zwar angeschlagen, aber es war ok.

Dann kam sie wegen schlechten Blutwerten ins Krankenhaus. Dort erholte sie sich recht gut und kam einen Tag vor Weihnachten wieder nach Hause. Allerdings verschlechterte sich ihr Zustand wieder und sie kam nach Weihnachten wieder ins Krankenhaus. Von dort kam sie dann direkt ins Altenheim, sie wollte es auch so, war ihr doch alles irgendwie zuviel geworden, jeder Schritt, jede Bewegung. Sie war auch ständig so müde.

Eigentlich konnte ich die ganze Zeit nicht nachvollziehen, warum sie unbedingt ins Heim wollte und nicht daheim bei meinen Eltern im Haus sein wollte. Inzwischen bin ich aber froh, dass es so war und sie im Heim noch einige schöne und glückliche Momente hatte. Denn im Heim war doch rund um die Uhr jemand für sie da. Sie wurde bemuttert, musste nicht mal ihr Frühstücksbrötchen selbst bestreichen, und wurde ständig von den Pflegeschwestern geknuddelt und geherzt, weil sie meine Oma auch in der kurzen Zeit ins Herz geschlossen hatten und sie gern hatten. Auch wenn sie oft etwas wehleidig war, war sie doch ein herzlicher und pflegeleichter Mensch, im Gegensatz zu manch anderen Bewohnern im Heim, und das Pflegepersonal ging gern zu meiner Oma. Ich glaube, das tat ihr ganz gut.

Dadurch, dass sie im Heim gefallen war und schmerzhafte Prellungen hatte, war sie die letzten Tage nicht so gut drauf. Irgendwie wartete ich fast krampfhaft darauf, dass es ihr wieder besser geht und sie sich im Heim richtig eingelebt hat. Ich wollte ihr noch ein Bild malen für ihr Zimmer, mit unserem Haus und dem Garten. Und ich wollte mit ihr ihre Fotoalben durchgehen, um mit Bleistift Namen und Notizen an die Bilder zu schreiben…

Ich dachte wir hätten noch mehr Zeit…

Meine Oma, eigentlich beide Omas, standen mir schon immer näher als meine eigene Mutter. Ich habe meine Kindheit und meine Jugend bei ihnen verbracht. Ich habe gerade mit dieser, meiner Anni-Oma, alles besprechen können, jeglichen Liebeskummer…, sie war meine Verbündete, wenn ich Streit mit meinen Eltern hatte, sie hat mit mir Geheimnisse gehütet und war einfach immer da.

Letzten Freitag wurde sie von der Hausärztin wegen schlechten Blutwerten ins Krankenhaus eingewiesen. Ihr ging es zwar schlecht, aber sie war geistig noch voll da und hat mich mit einem gewissen Stolz in der Stimme gefragt, ob ihr der neue Kurzhaarschnitt nicht gut stehen würde. Und ja, er stand ihr gut. Richtig goldig sah sie aus.

Hätte ich gewusst, dass dies das letzte Mal gewesen ist, an dem sie ansprechbar ist, wäre ich länger geblieben. Aber ich fühlte mich krank und wollte nach Hause.

Schon am nächsten Tag fiel sie in eine Art Wachkoma, welches sich die Ärzte nicht wirklich erklären können. Ich wünschte, ich hätte sie in diesem Zustand nicht gesehen.

Ich glaube auch nicht, obwohl sie meine Hand gedrückt hat, dass sie überhaupt gemerkt hat, dass ich da war.

Mir ist bewusst, dass es eigentlich an ein Wunder grenzt, dass sie überhaupt so alt geworden ist. Und noch mehr als mein Vater war ich die ganze Zeit bereit, sie in Würde gehen zu lassen, weshalb ich vor zwei Wochen, als es im Heim schon mal kritisch um sie stand, die inoffizielle Meinung des Bereitschaftsarztes teilte, sie nicht ins Krankenhaus einliefern zu lassen, sondern sie im Heim zu lassen, wo es für sie stressfreier war und angenehmer.

Vielleicht wäre es auch diesmal besser gewesen, wenn sie nicht ins Krankenhaus gekommen wäre, wo sie auch versehentlich durch eine zu hohe Schmerzmedikation ins Wachkoma „gebeamt“ wurde.

Vielleicht wäre sie jetzt schon tot. Aber sie wäre in einer vertrauten Umgebung gewesen, bei Menschen, die sich um sie gesorgt hätten, im Gegensatz zum Krankenhaus, wo es erstmal keinen interessiert dass sie plötzlich geistig abwesend ist.

Sie hätte im Heim in Würde sterben können….

Verdammt! Auch wenn ich gewusst hab, wie es um sie steht, bin ich doch noch nicht bereit sie gehen zu lassen!

Und verdammt, es kotzt mich so dermaßen an, dass ich nicht mehr mit ihr reden kann!

Was soll ich jetzt bloß machen?

Projekt 52: 3-Freundschaft

2010 Januar 24

Das Thema Freundschaft war noch eine größere Herausforderung als das letzte Thema Zahlen.

Eine ganze Woche hab ich hin und her überlegt. Immer wieder viel mein Blick dabei auf eine Karte, die mir eine gute Freundin geschickt hat.

Und dabei beschlich mich immer wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich zur Zeit alles andere als eine gute Freundin bin.

In den letzten Wochen, ja inzwischen gar Monaten, steh ich etwas neben mir, weil einfach zu viel passiert und ich gefühlsmäßig kaum zur Ruhe komme. Neben dem Stress auf der Arbeit mache ich mir aktuell auch viele Sorgen und Gedanken um meine Omas und in diesem Zusammenhang übers Älter werden, in Würde sterben und den Tod an sich.

In so Zeiten ist man dann froh, wenn wann weiß, dass Freundschaft auch dann noch existiert, auch wenn man sich nicht jeden Tag sieht oder spricht. Wenn man weiß, der andere ist auch noch da, wenn man mal Fehler gemacht hat oder sich mal rar gemacht hat, weil einem alles zuviel wurde.

Deshalb heute das Foto mit der Karte meiner Freundin, meinem Nubi und seinem Kumpel: