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Jostein Gaarder „Der Geschichtenverkäufer“

März 3, 2003

Ich hab das Buch gestern in der Badewanne angefangen zu lesen und bin ganz begeistert.
Viele Gedanken kann ich voll und ganz so nachvollziehen.
Hier mal ein paar Ausschnitte, die mich gerade besonders angesprochen haben:

„…wir sollen nicht traurig sein, wenn uns ein Gedanke entschlüpft. Dieser Gedanke sei wie ein Fisch, der vom Haken springt und in der Tiefe verschwindet, um eines Tages wohlgenährt wieder aufzutauchen…“

„…ging mir auf, wie kurz das Leben ist. Ich sah ein, dass ich bald sterben und alles verlassen würde. Anders als die Eitlen habe ich immer schon über die besondere Fähigkeit verfügt, diesen Gedanken bis zum Ende zu verfolgen.“

„…und bisweilen habe ich sie um diese Arglosigkeit sogar beneidet. Sie leben, als hätte das einen Sinn, sie leben, als stünde etwas auf dem Spiel. Aber wir sind Staub. Deshalb gibt es auch keinen Grund, sich wichtig zu machen.“

Hach, ich wär froh ich könnte so sinnige Gedanken aufs Papier bringen, geschweige den einen richtig guten Roman schreiben, der auch noch was aussagt…

*seufz*

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