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unvergessen.

Dezember 5, 2009

Ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt, an der Dunkelheit oder dass ich in letzter Zeit auf so viele Blogs gestoßen bin, in dem vom Verlust einer Katze geschrieben wurde, oder daran, dass bald Weihnachten ist, dass ich wieder fast täglich an meinen verstorbenen Kater denken muss.

Der Weihnachtsbaum war immer ein besonderes Highlight für Louis. Er liebte es, unter dem Baum zu liegen und mit den Kugeln zu spielen.

Im Grunde sitzt der Schock noch immer tief. Ich habe ihn wohl nie überwunden, eher verdrängt.

Mit der Trauer kann ich umgehen. Ich kann mich auch an schönen Erinnerungen erfreuen.

Aber dann kommen wieder die Momente, in denen sich der Abend des 05. Aprils 2008 wieder vor meinem geistigen Auge abspielt. Die Zeit, bevor ich Louis tot entdeckte, kann ich nicht mehr ganz nachvollziehen, dafür sind mir die Minuten des Findes, des Entsetzens, des Schocks umso deutlicher ins Hirn gebrannt.

Und immer wieder frage ich mich, hätte ich was ahnen können? Hab ich ihn in seinen letzten Sekunden nicht gehört, hätte ich ihn doch retten können?

Von der Logik her, weiß ich, es war ein plötzlicher Sekundentod. Ein geplatztes Blutgerinnsel. Und ich hätte nichts dagegen tun können, auch wenn ich in diesem Moment an seiner Seite gewesen wäre. Aber trotzdem lassen mich diese Gedanken nicht los.

Und immer wieder die Frage nach dem Warum? Die mir niemand beantworten kann.

Wäre er krank gewesen, hätte ich mich irgendwie drauf vorbereiten können, dass er stirbt. Aber so bin ich noch heute geschockt und habe diesen Schock nie verarbeitet. Niemals werde ich das Gefühl des Alleinseins und der Hilflosigkeit vergessen.

Wie kann ich nur diese schrecklichen Bilder loswerden? Sie überlagern alle schönen Erinnerungen. Denn wenn ich mich an schöne Sachen erinnere, wie er zum Beispiel immer während ich am PC saß, auf meinem Schoß oder dem Schreibtisch lag, weil er immer in meiner Nähe sein wollte, dann schießen kurz drauf die Bilder hoch, wie er tot unterm Tisch liegt.

Verdammte Hacke!

Er fehlt mir noch immer so sehr….

😦

Louis, mein kleiner Sonnenkönig.

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3 Kommentare leave one →
  1. Dezember 5, 2009 9:00

    Es ist so schrecklich, wenn man auf diese Art und Weise ein geliebtes Tier verliert. Ich drück dich mal ganz dolle!

  2. Dezember 5, 2009 9:00

    *drueck dich ganz ganz fest*

  3. taytom permalink
    Dezember 5, 2009 13:00

    Es tut mir so leid, das zu lesen 😦

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